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Handball - Sportart mit Tradition in der Hochschulsportgemeinschaft

Tradition

Das älteste Zeugnis des Handballsports ist 1898 im dänischen Helsingör unter „Haandbold“ zu finden. Das Jahr 1917 gilt dann als das Geburtsjahr des Handballspiels in Deutschland. In Greifswald war Handball auf dem Großfeld auch schon vor 1945 und nach dem zweiten Weltkrieg in den Jahren 1947/48 eine beliebte Sportart. Am 3. Oktober 1948 gründeten sich mit der BSG Lokomotive Greifswald (Frauen und Männer) und am 4. Mai 1949 mit der HSG Wissenschaft Greifswald (Männer) zwei Vereine mit Handballabteilungen, die das Leistungsniveau in Greifswald und überregional maßgeblich mitbestimmten. Lediglich Aktive der HSG Wissenschaft Greifswald beteiligten sich jedoch von 1949 bis heute kontinuierlich am Wettspielbetrieb unterschiedlicher Spiel- und Altersklassen.

In weiteren Greifswalder Vereinen wurde zeitweilig bzw. wird Handball gespielt. Dazu gehörten Traktor Ladebow, BSG Empor Greifswald, SG Dynamo Greifswald (später Polizeisportverein Greifswald), Armeesportverein Greifswald, BSG Post Greifswald, BSG KKW Greifswald (später Greifswalder Sportclub) , Handballverein Handwerk & Technik und gehört seit 2010 die Handball SG Greifswald.

Vor allem in den 60er und 70er Jahren existierten neben den Vereinsmannschaften auch in Schulsportgemeinschaften (SSG’n) Handballnachwuchsmannschaften in verschiedenen Altersklassen, die untereinander zahlreiche Spiele, Meisterschaften und Spartakiadewettkämpfe austrugen (z. B. Arndtschule, Krullschule, Nexöschule, Bebelschule, Erweiterte Oberschule und Berufsschulen).

 

In der Universitätsliga der Ernst-Moritz-Arndt-Universität gab es in der Zeit von 1969/70 bis 1988/89 einen vom Studentensport organisierten und der Hochschulsportgemeinschaft unterstützten umfangreichen Wettspielbetrieb im männlichen und weiblichen Bereich, an dem in einigen Studienjahren bis zu 21 Mannschaften unterschiedlicher Fachrichtungen teilnahmen.

Die HSG Wissenschaft Greifswald gestaltete über Jahrzehnte einen intensiven Spielbetrieb. Neben den umfangreichen Punktspielen im Männer- und seit 1973 auch wieder im Frauenbereich sowie zeitweilig für Nachwuchsmannschaften wurden regelmäßig, teilweise hochkarätige Turniere auf dem Großfeld und später mit dem Bau der Sporthalle I im Jahr 1973 auch in der Halle organisiert. Mussten doch die HSG - Aktiven bis zur Fertigstellung der Sporthalle I ihre Heimpunktspiele in fremden Hallen, unter anderem in Neustrelitz (DDR-Liga) und später in Grimmen austragen. Darüber hinaus absolvierten die HSG - Handballer im Zeitraum von 1953 bis 1998 vierzig Auslandsstarts in 8 europäischen Nationen, die vor allem durch Kontakte mit Mannschaften von Partneruniversitäten der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zustande kamen.

Diese attraktiven Wettkämpfe im Ausland waren stets mit Gegenbesuchen und Turnieren in Greifswald verbunden. Zahlreiche Oberliga- und DDR-Ligamannschaften konnten dabei als Gäste in Greifswald begrüßt werden.

 

Aufgrund der umfangreichen Aktivitäten und der daraus resultierenden überregionalen Ausstrahlung war die HSG Wissenschaft Greifswald im Auftrag des Deutschen Handball-Verbandes der DDR 1985 ( DDR - Rumänien ) und 1987 (DDR – Sowjetunion und DDR – CSSR) Ausrichter von insgesamt vier Juniorenländerspielen. 1986 fand in Greifswald die Endrunde der DDR-Studentenmeisterschaft für Frauen- und Männermannschaften statt.

Das 1982 initiierte und über 20 Jahre organisierte Greifswalder OZ - Pokalturnier für Volkssportmannschaften sowie das 1987 ins Leben gerufene Akademische Seniorenhandballturnier, dass in diesem Jahr seine 25. Auflage in Leipzig erlebte, sind weiter Beispiele für eine kontinuierliche und engagierte Arbeit der Abteilung Handball der HSG.

Dies wurde auch mit der Auszeichnung der HSG - Sektion als „ Vorbildliche Sektion des Deutschen Handballverbandes der DDR“ in den Jahren 1985 und 1986 zentral gewürdigt, zumal jährlich nur 18 Handballvereine der DDR damit geehrt wurden.

Auch nach der deutschen Widervereinigung engagierten sich HSG -Handballer überregional. So wirken u.a. das „Urgestein“ des Greifswalder Handballsports, Dr. Wolf-Dieter Schmidt, seit 1997 als Präsident und der seit 46 Jahren im Handball aktive Bernt Petschaelis seit 2003 als Vizepräsident im Präsidium des Handballverbandes Mecklenburg – Vorpommern mit. Insbesondere „Vietzer“ Schmidt hat über Jahrzehnte als Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Sportfunktionär und nicht zuletzt als Hochschullehrer am Institut für Sportwissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität die Entwicklung des Handballsports in Greifswald und der Region wesentlich mit geprägt.

Zu den Höhepunkten des Greifswalder Handballs in den letzten Jahren zählten die Spiele einer Damen- und Herrenmannschaft der HSG im April 2000 gegen eine Stadtauswahl aus dem japanischen Osaka. Beeindruckt waren unsere japanischen Gäste von der körperlichen Statur einiger HSG-Handballer. Im April 2007 war Greifswald Austragungsort für das Pokalfinale des Handballverbandes M-V. Acht Mannschaften kämpften vor nahezu ausverkaufter Mehrzweckhalle um den Titel bei den Männern und den Frauen. Leider schieden unsere Jungs im Halbfinale aus, doch der grandiosen Stimmung tat es keinen Abbruch.

 


Die größten sportlichen HSG - Erfolge

Männer- Freundschaftsspiel auf dem Großfeld (1960)

HSG Wissenschaft Greifswald – Nationalmannschaft der DDR 12:24 (8:9)

HSG Wissenschaft Greifswald (DDR-Liga/Feldhandball 1961 bis 1964

und 1966 bis 1967)

HSG Wissenschaft Greifswald (DDR-Oberliga/Feldhandball 1965)

HSG Wissenschaft Greifswald (DDR-Liga/Hallenhandball 1966 bis 1968)

HSG Wissenschaft Greifswald (Bezirksmeister – Männer /Hallenhandball 1971)

HSG Universität Greifswald (Landesoberliga Männer 1996 bis 2010)

HSG Universität Greifswald (Verbandsliga Frauen 1998 bis 2010)