Stellenausschreibung HSG-Geschäftsführer

Es wird die Stelle des HSG-Geschäftsführers zum nächstmöglichen Termin ausgeschrieben. Alle weiteren Informationen sind der Ausschreibung zu entnehmen.

Ab dem 10. Januar kann unser neuer Vereinsbus angemietet werden. 

Unsere aktuelle Vereinskleidung sowie kleine Andenken/ Geschenke sind nun online.

HSG Spreadshirt-Shop

Jetzt neu: HSG-Logo im BLACK & WHITE Design

 

 

HSG Mitglieder erhalten Vorteilspreis für die Haltungs- und Bewegungsanalyse vom Gesundheitszentrum Greifswald.

Aktuelle Mitteilungen

Handballer siegen im dramatischen Spiel


Hagemeier Marc_Position Rückraum Mitte

Es gibt sie immer wieder im Handball, Spiele die den Puls in die Höhe treiben und das Herz zum Rasen bringen. Die Achterbahnfahrt der SG Uni Greifswald/Loitz beim Ludwigsfelder HC nach einem zwischenzeitlichen 9:18 Rückstand und dem Endergebnis von 29:28 für die Vorpommern gehört mit Sicherheit in die Kategorie der verrücktesten Handballspiele. „ So etwas habe ich noch nie erlebt, die Leistungssteigerung unserer Mannschaft in der zweiten Halbzeit hat mich regelrecht umgehauen. „ so Hartmut Roder, zweiter Vorsitzender der SG Uni.

Sein Kollege und erster Vorsitzende Enrico Herberg freute sich maßlos über diesen wichtigen Sieg, der die SG Uni auf Platz sieben der Tabelle klettern ließ. „ Die erste Halbzeit war unsererseits grottenschlecht. Dann hat die Mannschaft großartige Moral gezeigt und ist über sich hinausgewachsen. Kampf- und Siegeswille führten zur Wende in einem schon sicher verloren geglaubten Spiel. „ bemerkte Herberg nach dem Abpfiff. Nach dem Anpfiff legte Ludwigsfelde schnell mit 2:0 vor, Marc Hagemeier und Hannes Lemcke glichen nach fünf Minuten zum 2:2 aus. Es folgten siebzehn Minuten, in denen Greifswald/Loitz kein Treffer gelang. Fehlwürfe und technische Fehler luden Ludwigsfelde ein das Spiel zu dominieren. Nachdem Aleksander Kokoczka in dieser Phase mit einem Siebenmeter scheiterte, übernahm Marc Hagemeier in Minute 17 beim nächsten Strafwurf die Verantwortung und traf zum 3:7. Doch erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs gelangte Greifswald/Loitz durch Matteusz Gmerek und Marc Hagemeier auf 7:13 heran, doch Ludwigsfelde traf zum 14:7 Halbzeitstand.

Was Trainer Alexander in der Halbzeitpause seinen Spielern einimpfte wird sein Geheimnis bleiben. „ Wir spielten im Angriff ohne Mut und kassierten zu viele Kontertore. „ so Einweg nach dem Spiel. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit schien sich das Ungemach über die SG Uni weiter auszubreiten, Ludwigsfelde zog auf 18:9 davon. Einweg reagierte und beorderte Lukasz Stefanicki in die Abwehr. Mit seiner Schnelligkeit und seinem Stellungsspiel fing Stefanicki viele Zuspiele des Gegners ab und leitete erfolgreiche Konterangriffe ein. Greifswald/Loitz fand zu einer großartigen Moral und nahm das Unmögliche in Angriff, eine sensationelle Aufholjagd. Marc Hagemeier avancierte zum überragenden Spieler auf dem Parkett. Er warf aus allen Lagen und brachte Ludwigsfelde mit seinen elf Treffern immer mehr in Verlegenheit. Vier Tore hintereinander brachten die SG Uni bis Mitte der zweiten Hälfte auf 19:21 heran.

Die nächsten zwei Treffer des Ludwigsfelder HC zum 23:19 stachelten die SG Uni an, das letzte aus sich herauszuholen. Sieben Minuten vor dem Abpfiff war es dann soweit, Gmerek warf den 24:24 Ausgleich. Doch die Dramatik spitzte sich weiter zu. Hagemeier und Stefanicki brachten Greifswald/Loitz mit 27:25 nach vorn und, und neunzig Sekunden vor der Schlusssirene warf der junge Tim Stubbe ein unglaubliches Tor zum 29:27. Ludwigsfelde verkürzte und gewann dann auch noch den Ball zum letzten Angriff. Torwart Paul Weier, der wiederum eine starke Leistung ablieferte parierte und mit vereinten Kräften wehrte Greifswald/Loitz das letzte Anrennen Ludwigsfeldes ab.

Trainer Einweg strahlte nach dem Spiel und sprach von einer Riesenleistung und sah die mentale Stärke geparrt mit unbedingtem Willen als Ursache für die erfolgreiche Aufholjagd.

Bericht und Foto von Ralf Scheunemann